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Die kleine Kirche

Um das Kirchlein, das Dorf. Im Herzen des Dorfs, Villa Quaranta.

Die kleine Kirche von S.Maria dell’Ospedale di Mezzacampagna, neben der sich das Gebäude befand, von dem der Name Ospedaletto stammt, ist eine jahrhundertealte und noch heute für die Öffentlichkeit zugängliche Kirche. Dort finden Hochzeiten, private Gottesdienste und Kunstveranstaltungen statt.  Neben der Kirche, im Herzen des Dorfs, sind die Villa und die Gebäude in seiner Nähe im Laufe der Zeit entstanden.

Die Geschichte, in Kürze

Die Geschichte, in Kürze

Die Kirche von S.Maria dell'Ospedale di Mezzacampagna befindet sich in der Mitte des Dorfs, vor der "statale del Brennero" Haputstraße. Sie ist der "Purificazione di Maria Vergine" ('Mariä Lichtmess') geweiht.

Die Kirche ist zweifellos römischen Ursprungs und bildet zurzeit mit der Villa, die um die Hälfte des '600 gebaut wurde, eine Einheit. Im Altertum, gab es dort ein Ospedale ('Krankenhaus') - ein schon im Jahr 1141 bekanntes «Hospicium» - von dem der Name Ospedaletto später entstand. Während der venezianischen Zeit, war dieses Dörfchen ein symbolischer Ort, wo die abtretenden Vikare Valpolicella den Vorsitz an die neuen Vikare in der Öffentlichkeit abgaben.

Heutzutage ist die kleine Kirche noch eine halböffentliche Kapelle: obwohl sie ein Privateigentum ist, bleibt sie obligatorisch während der Gottesdienste für die Öffentlichkeit zugänglich. Hier finden auch Hochzeiten, private Gottesdienste, Oper- und Kunstereignisse statt.

Während des 17. Jahrhunderts wurde die Kirche stark umgestaltet durch die Errichtung der Villa. Später, wurden verschiedene Häuser neben ihr gebaut (so dass sie ihre Fassade versteckten), und wurde die Kirche auch erhoben. Seit 1920 ist die Kirche von Ospedaletto vom Erzpristen von Pescantina nicht mehr abhängig, sonder ist von der Kirche von S. Cuore di Gesù di Domegliara in der Gemeinde S.Ambrogio della Valpolicella abhängig.

Gli affreschi

Gli affreschi

Dank der Restaurierung, die von Dr. Carlo Vecchi dem Maler Enos Passerini nach dem Krieg in Auftrag gegeben wurde, zeigt die Kirche jetzt ein Altarbild aus dem 16. Jahrhundert, die ursprunglich vom Maler Paolo Moro erschaffen geworden war. Die Restaurierung hat auch die Sakristei angegangen: hier verzierte Passerini die Kreuzrippengewölbe mit dem Ergänzen einiger während der Restaurierung gefundenen Fresken.

In der Kirche befinden sich verschiedene Wandfresken von Ligozzi, während unter dem Altarboden drei Gräber sind (ein gehört einem Kind). Diese werden traditionell in Zusammenhang mit den Grafen Butturini - aus Venedig - gebracht, die während des 19. Jahrhunderts die Besitzer waren. Ligozzi, dessen Eltern Maler waren, ist der Autor der Wandfresken und war ein fantasievoller Kunstler. Er zog Waffendarstellungen und Figure mit Nahostgewände vor, obwohl er den Richtlinien des Tridentinischen Konzils strikt folgte.

Die Kreuzigung ist eindrucksvoll, aber das interessanteste Werk ist die Darstellung des Tribunals (Gerichts) Pilatus, die auf eine Weise ausgeführt ist, die an einen riesigen "Comicstrip" erinnert. Die Figure des Synedrions - meistens sitzend dargestellt, manche mit Nahostgewänden angekleidet - tragen schriftliche Darstellungen ihrer Urteile. Diese antizipieren die Wirkung der Sprechblasen drei Jahrhunderte vor dem heutig berühmten Lesensystem.

Orari Sante Messe

Domenica e Festivi: ore 10.00

In der Kirche finden auch Hochzeiten und Kunstereignisse statt. Informieren Sie sich an der Rezeption.

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